Hobby Herren

Die neue Definition von Hobby

„Ich spiele Hobby.“ Wenn man in den schweißgebadeten und muskelbepackten Volleyballkreisen diesen Satz fallen lässt, dann erntet man zuhauf gerümpfte Nasen, verrunzelte Stirnfalten und geschmeicheltes, abnickendes Wohlwollen. Wo Volleyballer gerne Volleybälle volley ballern und im Anschluss den martialischen Punktgewinn mit einem archaischen Urschrei zelebrieren, der selbst Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben hätte, kommen wir mit der Leichtigkeit des Hobbytums daher. Keine Sorge, wir können das auch – und in unseren zwei Mal wöchentlich stattfindenden Trainingseinheiten fließt mit Gewissheit ebenso viel Schweiß wie in den Landesligakreisen, aus denen wir kommen. Doch der Zeit- und Energieaufwand für den allwöchentlichen Leistungsklassenspielplan mit all seinen Nebenkriegsschauplätzen hat uns in die Ebene „Hobby“ getrieben. Den Ehrgeiz haben wir zweifellos nicht verloren und ihn nur an die sympathischere Terminierung (Abendspiele unter der Woche) des Breitensportkalenders angepasst.

Wie bereits erwähnt zieht ein Großteil unserer Truppe die Erfahrungen aus der Knochenmühle

Sascha Quade, Benjamin Geißler, Tim Korpiun, Thomas Blasche, Moritz Engelhardt, Alexander Ullrich, Stephan Kromer, Burkhard Leise, Gregor Leise und Christoph Müller, es fehlen: Luis Flick, Fabian Flick, Michael Schmerler und Sven Heimeshoff

Sascha Quade, Benjamin Geißler, Tim Korpiun, Thomas Blasche, Moritz Engelhardt, Alexander Ullrich, Stephan Kromer, Burkhard Leise, Gregor Leise und Christoph Müller, es fehlen: Luis Flick, Felix Flick, Michael Schmerler und Sven Heimeshoff

Landesliga mit dem zuvor obligatorischen Gang durch das Stahlbad der Bezirksliga und –klasse. Dazu ließen sich erfreulicherweise Volleyballneulinge und Altgediente des Volleyballsports rekrutieren, die Knieschoner und Turnschuhe nochmal vom Nagel genommen haben. Wem unsere Definition von Hobby zusagt, darf gerne jederzeit beim Training vorbeischauen und mittrainieren.