Wenig Punkte, aber viel Erfahrung gesammelt

Nur die weibliche U16 II des Werdener TB konnte am Wochenende einen Sieg verbuchen. Die U16 I in der Oberliga und die U14 mussten Niederlagen einstecken.

 

Die weibliche U16 I tritt in diesem Jahr zum ersten Mal in der Oberliga an. Bereits am vergangenen Freitag kam es zu einem Nachholspiel in heimischer Halle. Gegen SV Bayer Wuppertal verlor man das Spiel nur durch die Aufschlagstärke einer einzelnen Kontrahentin. Spielerisch war man klar überlegen und kam insgesamt auch auf mehr Ballgewinne. Immerhin sprang beim 23:25, 25:18 und 12:15 ein erster Satzgewinn heraus.

 

Am zweiten Spieltag traf man Sonntag zunächst auf DJK Vierlinden. Der Gegner ist Oberligaerfahren und spielte diese Erfahrung auch gegen den WTB aus. Auch wenn die Werdenerinnen immer wieder schönes Aufbauspiel präsentierten, war der Gegner zu stark in der Abwehr und brachte den Ball gekonnt zurück. Mit 9:25 und 10:25 war Trainer Sven Heimeshoff aufgrund der Überlegenheit des Gegners nicht unzufrieden.

 

Im zweiten Spiel gegen VCE Geldern traf das dann nur noch bedingt zu. Der WTB ließ die Konzentration in der Annahme und die Konstanz im eigenen Angriff vermissen. Eine ähnliche Leistung wie im ersten Spiel, dann wäre der Sieg im Bereich des möglichen gewesen. So musste man sich mit einem 16:25 und einem 21:25 Satzverlust begnügen. Nun möchte man im November das Heimspiel nutzen und zeigen das man zu Recht in der Oberliga spielt.

 

 

Die weibliche U16 II tritt in der Bezirksliga an. Und konnte als neu zusammen gestelltes Team bereits einen Sieg einfahren. Und auch am zweiten Spieltag brachte man einen Erfolg nach Hause. Doch zunächst hieß der Gegner SG Langenfeld. Gegen den Kontrahenten kam man nur langsam aus den Startlöchern und verlor mit 12:25. Doch dann fand sich das Team besser zurecht und gab den Satz nur knapp mit 21:25 ab. Der obligatorische dritte Durchgang ging mit 15:25 an Langenfeld.

 

Im zweiten Spiel trat das Team von Monika Seifert gegen DT Ronsdorf an. Die nur siebt agierenden Werdener fanden von Beginn an in die Spur. Mit 25:2 überrollte man den Kontrahenten. Svea Lack, Mara Pern und die zum ersten Mal für den WTB auf dem Feld stehende Charlotte Magnus brachten ihre Aufschläge zielgerichtet in die gegnerische Hälfte. Die Sätze zwei und drei gingen mit 25:13 und 25:16 ebenfalls an den WTB.

 

 

Die weibliche U14 trat zunächst gegen SV Bayer Wuppertal an. Die Werdener Mädchen konnten dabei erneut von Beginn an mit ihrem Einsatz und Willen überzeugen. Gegen die etwas erfahreneren Kontrahentinnen führte das Bemühen um ein ordentliches Aufbauspiel leider nicht zum Sieg. Nach einem klaren 9:25 zeigte der WTB unter Leitung von Trainerin Susanne Heimeshoff, aber wo der Weg hinführen wird. Bei den folgenden 22:25 Niederlagen bot das Team schönes Aufbauspiel und wurde dafür oftmals mit Punkten belohnt.

 

Gegen den außer Konkurrenz agierenden TSV Hochdahl ging es im zweiten Spiel des Tages nur darum den unkonstruktiv spielenden Gegner den Ball nicht genau auf die Hände zu spielen. Denn von dort kam dieser direkt in die Werdener Feldhälfte zurück. Ein Umstand, der in dieser jungen Altersklasse noch zum Sieg reicht, aber wahrlich keinen ansehnlicher Sport ist. Der WTB hingegen versuchte erneut mit dreimaligem Aufbauspiel dagegen zu halten. Die Sicherheit in der Annahme reicht aber noch nicht aus um die 15:25, 20:25 und 12:25 Niederlagen zu verhindern. In der Tabelle wird das Spiel allerdings für den WTB gewertet. Mit Amelie Pflaum kam eine junge Spielerin zu ihrem ersten Einsatz für den Werdener TB.

 

Sven Heimeshoff