U13 Jungen erreichen Qualfikationsrunde A der Westdeutschen Jugendmeisterschaften

Weibliche U16 I hat selbiges in eigener Hand

Am vergangenen Wochenende waren zum ersten Mal alle 10 im Ligabetrieb gemeldeten Jugendvolleyballmannschaften des Werdener TB im Einsatz. Die männliche U13 konnte dabei für den größten Erfolg seit fünf Jahren sorgen.

Die männliche U13I trat zum letzten Spieltag in der Oberliga etwas nervös an, ging es doch um das Erreichen der Qualifikationsrunde A zu den Westdeutschen Meisterschaften. Dafür war eine gute Leistung gegen TuB Bocholt von Nöten. Nach nervösem Beginn besann man sich auf seine Stärken und zwang den Gegner zu Fehlern im Spielaufbau. Mit 25:16 ging der WTB in Führung. Im zweiten Satz stellte man sich besser auf das unkonventionelle Spiel des Gegners ein und konnte unter Einsatz des gesamten Kaders einen umjubelten 25:19 Erfolg einfahren.
Im Anschluss ging es gegen den RC Sorpesee. Ein sehr erfahrenes Team und bis dato Tabellenführer. Das Team von Thorsten Rathjen spielte gut mit, musste sich zum Satzende aber dem stärkeren Angriffsspiel des Kontrahenten zu 16 und 17 geschlagen geben.
Dennoch erreicht man dank des einen Sieg den erforderlichen fünften Tabellenplatz und darf nun am 01. Februar zu der Qualifikationsrunde A der Westdeutschen Jugendmeisterschaften fahren.

Die weibliche U16I trat zum vorletzten Oberligaspieltag an. Das Team von Sven Heimeshoff spielte zu erst gegen die TSG Solingen Volleys. Der WTB erwischte einen rabenschwarzen Start. Beim Stand von 4:12 waren beide Auszeiten genommen. Doch mit der Einwechslung von Marie Mraovic fand das Team zu seiner normalen Leistungsstärke zurück. Durch sicheres Aufbauspiel und starke Aufschläge begannen die Mädchen eine unglaubliche Aufholjagd. Aus einem 5:15 Rückstand machte man einen umjubelten 25:21 Sieg. Der zweite Satz wurde eng geführt, doch der WTB war wach in der Abwehr und gab eine kontinuierliche Führung nie ab. Am Ende stand ein deutliches 25:16. Ein Extralob hatte Heimeshoff für Außenangreiferin Svea Lack übrig, die ihr bislang bestes Spiel für die Werdener Farben hinlegte.

Marie Mraovic, Svea Ketteler (C), Linda Schanze, Fiona Engels, Anne-Sophie Teigelkamp, Trainer Sven Heimeshoff, Celine Stillger, Svea Lack, Emmilie Fett, Theodora Smponia und Johanna Soest
wU16I

Im zweiten Spiel traf man auf den heimischen VC FSG Olpe. Der Gegner verfügte über mehr Erfahrung und eine äußerst sichere Abwehr. Die an sich starken Angriffe des WTB über Fiona Engels und Linda Schanze reichten nicht aus um genug Druck aufzubauen. Das Team musste sich nach einem Spiel auf hohem Niveau mit zwei 16:25 Niederlagen geschlagen geben. In zwei Wochen trifft man am letzten Oberligaspieltag auf die direkte Konkurrenz und hat es selber in der Hand ebenfalls die Qualifikationsrunde A zu erreichen.

Im heimischen Gymnasium trat die männliche U20 an. Die Werdener trafen zunächst auf den TV Heiligenhaus. Die Mannschaft musste sich auf das neue Spielsystem einstellen und fand nur schwer in die Partie. Mit zwei 17:25 Niederlagen gab sich das Team von Steffen Heimeshoff geschlagen.
Im zweiten Spiel des Tages traf man auf die TuS 08 Lintorf. Beide Sätze wurden eng geführt und der WTB schnupperte am Satzgewinn, musste mit 21:25 und 19:25 aber zwei weitere Niederlagen einstecken.

Die weibliche U18 von Monika Seifert fuhr nach Duisburg. Dort traf man zunächst auf den MSV Duisburg. Die noch recht neu zusammen gestellte Truppe trat sich zunächst schwer und musste sich in beiden Sätzen geschlagen geben.
Im zweiten Spiel war man dann wacher. Gegen den Rumelner TV legte man überzeugend los. Dennoch wurde es zum Ende sehr eng, 26:24. Insbesondere Valerie Maas brachte gefährliche Aufschläge. Im zweiten Satz führte man bereits mit 11:1 um es dann noch spannend zu machen. Mit ebenfalls 26:24 holte sich der WTB die zwei Punkte.

Die weibliche U16II fuhr zu Tusem Essen. Die noch unerfahrene Mannschaft verlor mit 12:25, 06:25 und 09:25. Doch Interimstrainerin Viktoria Clasen zeigte sich angetan vom Teamgeist und Kampfesswillen. Denn auch gegen MTG Horst musste man drei Satzniederlagen zu 7, 14 und 17 hinnehmen und steckte doch nie auf. Entscheidend war vor allem das Aufschlagspiel. Dennoch zeigten insbesondere Antonia Wegmann und Alexandra Giepen eine starke Annahme.

Die weibliche U14 spielte gegen TV Jahn Königshardt. Es entwickelte sich ansehnlicher Volleyball mit vielen Netzüberquerungen. Zunächst setzte sich beim 12:25 noch die größere Erfahrung durch. Doch im zweiten Satz kämpften die Mädchen von Susanne Heimeshoff bis zum Ende. Ein 18:23 Rückstand konnte dank einer starken mannschaftlichen Geschlossenheit in einen 27:25 Erfolg gedreht werden. Im Entscheidungssatz hatte dann der Gegner erneut die Nase vorn.
Im zweiten Spiel gegen VC Borbeck war es schwer die Konzentration hoch zu halten. In drei Sätzen verlor der WTB das Spiel.

Die männliche U14 traf als Tabellenführer der Bezirksliga auf den TC Gelsenkirchen, immerhin 8. der Westdeutschen U13 Meisterschaften. In einem engen Kopf an Kopf Rennen setzten sich zunächst die Werdener Jungen mit 25:23 durch. Im zweiten Satz war das Glück dann auf der anderen Seite, nach 23:25 ging es in den Entscheidungssatz. Dank taktisch bereits sehr ausgeprägtem Angriffsspiel konnte man den Gegner mit 25:19 besiegen.
Im zweiten Spiel hieß der Kontrahent TV Einigkeit 06 Mülheim. Zu 16, 20 und 12 gewannen die Werdener Jungen und verteidigen die Spitzenposition in der Tabelle.

Saisondebüt hatten die U13 Bezirksligateams des WTB. Weiblich wie auch männlich. Die beiden Werdener Mädchenteams gehen dabei bereits in ihre zweite Saison.

U13 I und II
U13 I und II

Dennoch ein wenig überraschend konnte sich zunächst die U13II gegen VC Borbeck mit 2:1 durchsetzen. Im direkten Duell hatte dann die U13I mit 2:1 knapp die Nase vorn. Diese setzte sich im Anschluss ebenfalls mit 2:1 gegen Borbeck durch. Interimstrainerin Lea Schwarzer lobte die spielerische Weiterentwicklung. Sicheres Aufbauspiel über drei Stationen war die Regel.

Die männliche U13 II konnte überraschend einen 3:0 Erfolg gegen STV Hünxe einfahren. Die Werdener Anfänger überzeugten ebenfalls mit starken Aufschlägen. Gegen TV Jahn Königshardt traf man auf einen Gegner der häufig erste Bälle zurück spielte. Hier setzte der WTB auf kultivierten Spielaufbau und wurde dafür schlussendlich noch nicht belohnt.
Sven Heimeshoff