Drei Punkte in den Bollerwagen gepackt

Erneut hatten viele Teams der WTB-Volleyballer Pause und damit genug Zeit, dem bunten Treiben am Straßenrand beizuwohnen. Beide Erstvertretungen zogen mit dem Bollerwagen jedoch aus – nur die Herren kehrten aber auch mit drei Punkten darin zurück.

Herren

Landesliga, WTB I 3:0 TuS 84/10 Essen

Vor dem Spiel lief der „Spieler-Countdown“ der Erstvertretung gnadenlos runter, wie Kapitän Waschilowski meinte. „Urlaubsbedingte Absagen und verschiedenste Verletzungen und Krankmeldungen“ ließen die Personaldecke „ziemlich ausgedünnt zurück“, so Waschilowski. Doch die Personalsituation hatte auf das Spiel der Werdener keinen Einfluss. Der Kapitän lobte nach Abpfiff die „aufmerksame Abwehr“ und die „druckvollen Angriffe“, die den Lokalrivalen die ersten zwei Sätze klar (25:18, 25:14) auf Abstand hielten. Erst im dritten Satz musste der WTB an seine Reserven gehen, da sich die Netzkante vermehrt gegen den Turnerbund entschied. Doch mit bravouröser Entschlossenheit packten die Werdener mit 27:25 die drei Punkte in den rot-weißen Bollerwagen.

Damen

Landesliga, WTB I 0:3 Düsseldorfer SC II

Die Mängelliste des Trainers nach der 0:3-Niederlage gegen die Konkurrenz fiel zwar lang aus, doch das Fazit von Christian Perband war hingegen drastisch kurz: „Schade für die mitgereisten Fans“, meinte der Coach, der die Pleite gegen den Tabellenzweiten und „vermeintlichen Aufsteiger“ dennoch nicht zu hoch hängen wollte. Schließlich sei der Favorit ein „aufschlagstarkes Team“, das das „fehlerhafte Aufbauspiel“ der WTBlerinnen eiskalt auszunutzen wusste. Drei Sätze lang (8:25, 13:25, 13:25) fand der WTB keine Mittel, um konstant Gegenwehr zu leisten.

B.L.