WTB ohne Glanz und Gloria, aber dafür mit Punkten!

Die Zweitvertretungen des WTB traten am vergangen Samstag parallel im Löwental an, während die ersten Herren am Sonntag nachzogen. Für zwei der Mannschaften hielt der Spieltag wichtige Punkte bereit, während im dritten Spiel der WTB das Nachsehen hatte.

Für die 1. Damen geht es in der Rückrunde der Landesliga um den Klassenerhalt. Als Schlusslicht muss man sich jeden Sieg hart erkämpfen. So ging es am Wochenende gegen die direkte Konkurrenz des DT Ronsdorf. Die Werdener erwischten einen guten Start und gingen in mit 25:17 in Führung, bevor Ronsdorf ausglich und sogar selbst in Führung ging. Mit einer Lesitungssteigerung gelang der erneute Ausgleich, so dass der Tie-Break über die endgültige Punktevergabe entscheiden musste. In einem spannenden letzten Satz sah der WTB schon wie der SIeger aus, als die stärkste Aufschlagspielerin des DTR alle Hoffnungen zunichte machte, 14:16. Immerhin ein wichtiger Punkt für das Team, das bereits am Mittwochabend die nächste Chance auf Punkte nutzen möchte.

Für die Mannschaft der 2. Damen um Trainer Sven Heimeshoff hatte der Spieltag in der Bezirksklasse einen glücklichen Ausgang. Nachdem man schon mit zwei voran gegangenen Siegen glänzen konnte, folgte nun der dritte Sieg in Serie gegen die Damen vom MTG Horst III. Leider häuften sich in der Woche vor dem Spieltag die Ausfälle und sieben Spielerinnen konnten nicht auflaufen. So stand mit Minna Zürbig eine langzeitverletzte Spielerin zum ersten Mal in dieser Saison im Kader und mit Felina Fisinger und Ronja Hennecke zwei U14 Spielerinnen. Direkt zu Spielbeginn zerpflückte Jamie Riotte die gegnerische Annahme mit ihren Jumpfloataufschlägen. Die MTG wusste nicht wie Ihnen geschah, da stand es schon 25:9. Im zweiten Satz sollte auf Anweisung von Heimeshoff weiterhin konzentriert in Annahme und Abwehr agiert werden, doch die Aufschlagquote sank. Dennoch gelang mit 25:19 die 2:0 Führung. Im dritten Satz wurde es dann richtig eng. Erst als sich beide Ersatzspielerinnen bereits warm machten, drehte das Team noch
einmal auf und setzte sich ab. 25:21 hieß es zum Abschluss. Trainer Sven Heimeshoff war voll des Lobes, insbesondere für die erst 12-jährige Hennecke, die „total abgezockt ihren Stiefel runter spielte“.

Mit dem Sieg springt das Team erstmals auf den Relegationsrang. In den kommenden Partien wird sich nun zeigen, ob man schon um den Aufstieg mitspielen kann. Entscheidend wird sicherlich sein, ob sich die
Personalsituation wieder ein wenig entspannt.

Zur gleichen Zeit spielten die 2. Herren des WTB nebenan. Hoch motiviert wollte man die knappe Niederlage des Hinspiels wettmachen und dem Gegner aus Kray drei wichtige Punkte um den Kampf in der oberen Tabellenhälfte zu klauen. Doch auch die zweiten Herren waren „Absagebedingt“ auf einen kleinen Kader beschränkt. Somit stand für alle Spieler fest, dass keine Wechselmöglichkeiten bestanden und jeder alles aus sich rausholen musste, um sich gegen den Gegner aus Kray zu behaupten. Den ersten Satz musste man jedoch schon aufgrund einer schlechten Aufschlagquote und einem Kaltstart an die Gegner abgeben. Im zweiten Satz funktionierten die Absprachen dann besser und man war zwingender in Block und Angriff. Aber auch hier riss die schlechte Aufschlagquote nicht ab und kleine individuelle Fehler führten zum zweiten Satzverlust. Angestachelt von dem Gedanken nun nicht mehr drei Punkte einfahren zu können, wollte man dem Gegner nun eben diese nicht gönnen. Der dritte Satz gestaltete sich ausgeglichen, doch die Werdener zeigten mehr Biss und gewannen den Anschlusssatz. Leider konnte die Euphorie nicht mit in den vierten Satz getragen werden und man verlor zähneknirschend mit 1:3.

Mit einem Sieg gegen die Zweitvertretung des TV Voerde wollte die 1. Herren am Sonntag ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga festigen. Es galt sich zu konzentrieren, denn der Gegner hatte am vorherigen Spieltag die erste Voerder Mannschaft im vereinsinternen Duell bezwungen. In den ersten beiden Sätzen setzte man dieses Vorhaben auch erfolgreich um, auch wenn Voerde II trotz dünner Mannschaftsdecke engagiert dagegen hielt.
Im dritten Satz wechselte Nick Wewers vom Zuspiel in den Außengriff, während Harald Doppke die Zuspielposition übernahm. Einen spielentscheidenden Effekt brachte dieser Wechsel nicht, der WTB konnte sich immerhin im dritten Durchgang den ersten Matchball erspielen, diesen aber nicht verwerten. Im Gegenzug schaffte es Voerde II einen Satzball zum 1:2 zu verwandeln.
Im vierten Satz spielte der WTB wieder druckvoller und konnte sich absetzen, ohne groß zu glänzen. Unbeirrt ließ man sich die drei Punkte nicht nehmen und vollendete den letzten Satz mit 25:20. Somit zeigt die erste Herrenmannschaft des WTB auch weiterhin starke Leistungen.