Siege zum Saisonstart

Am vergangenen Wochenende war es auch für die drei übrigen Mannschaften des Erwachsenenspielbetriebes soweit und die Teams konnten in die neue Saison starten. Nach dem gelungenen Auftakt der zweiten Herrenmannschaft vorige Woche, hofften nun auch die anderen Teams, dass man mit guten Ergebnissen in die neue Spielzeit starten konnte.

Den Auftakt bestritten die zweiten Damen im heimischen Löwental gegen die VV Human Jungen. Diese spielen in der Damen Bezirksklasse dieses Jahr außer Konkurrenz und zumindest an diesem Tag war auch diese Liga für den männlichen Nachwuchs des Bundesligisten noch zu stark. Die Mannschaft des WTB fand gut in die Partie und Trainer Sven Heimeshoff zeigte sich kreativ in der taktischen Anordnung und den vorgenommenen Wechseln. Insbesondere das Aufschlagtraining der letzten Wochen machte sich bezahlt und somit war es für die zweiten Damen ein leichtes den Gegner in Schach zu halten. Eine gute
Quote, aber auch eine gewisse Schärfe im Aufschlag wurde Humann immer
wieder zum Verhängnis. Besonders Außenangreiferin Olivia Rünz und
Mittelblockerin Franca Dallinga zeigten mit Serien ihre Qualität.

Da von der gegnerischen Seite kaum Gegenwehr kam, konnten die
Zuspielerinnen Minna Zürbig und Yara Brauner immer wieder alle Angreifer einsetzen. Zufrieden zeigte sich Heimeshoff vor allem damit, dass taktisch variabel immer wieder mit Angriffen über die Diagonale gearbeitet wurde. Mit einem starken Spiel gab Greta Osenberg nach Auslandsaufenthalt ein überzeugendes Comeback auf der neuen Position.

Insgesamt präsentierte sich die Mannschaft fit und ausgeruht für die Saison, eine vorzeitige Prognose zum jetzigen Zeitpunkt scheint noch nicht möglich. Mit gesundem Selbstvertrauen und frohen Mutes startet man in die neue Saison.
Die Satzergebnisse: 25:15, 25:15, 25:13 waren am Ende jedoch ohne Wertung und den Werdenerinnen wurde ein 3:0 mit 75:0 Punkten zugesprochen.

Für die 1. Damen, die in der letzten Saison den Klassenerhalt in der Landesliga auch wegen des Abbruchs der Saison durch Corona, nicht schaffen konnte, steht jetzt der sofortige Wiederaufstieg auf der Agenda. Mit diesem großen Ziel wollte man schon im ersten Spiel zeigen, dass man in der Lage war um die Tabellenspitze mitzuspielen. Der erste Gegner hieß SV Blau-Weiß Dingden II. Die jungen Gegnerinnen starteten zu Beginn ebenso wie die Werdenerinnen selbst recht verschlafen in das Spiel. Mit 25:23 war es am Ende jedoch möglich den ersten Satz zu gewinnen.

Im zweiten Satz agierte das Team dann deutlich wacher und agiler und mit ein wenig Raffinesse gelang ein deutlicheres Ergebnis, als es noch zuvor der Fall war. Mit 25:18 steuerte man somit auf die ersten drei Punkte in der neuen Spielzeit zu. Doch gaben sich die Spielerinnen aus Dingden noch nicht auf und die Werdenerinnen ließen die Dominanz aus dem zweiten Satz vermissen. Nach einem Krimi, den Dingden mit 28:30 für sich entscheiden konnte, mussten die Werdenerinnen nun im vierten Satz auf die drei Punkte hoffen.

Im vierten Satz rappelte sich das Werdener Team nochmal auf und man fand zu alter Stärke zurück. Dank einer ewig lange Aufschlagserie von Sophie Ketzer, gepaart mit einer tollen Ballverteilung im Zuspiel und starken Angriffen, gelang ein 25:10 Satzgewinn und damit die so dringend gewollten drei Zählerpunkte.

Zu atypischer Uhrzeit am Montagabend und unter geänderten Bedingungen traf die Erstbesetzung der Werdener Herren auf einen altbekannten Landesligakonkurrenten aus Osterfeld. Glücklicherweise zeigte man auch hier schon früh, dass mit den Herren diese Saison zu rechnen ist. Die bestechende Frühform führte im ersten Satz direkt zu einer komfortablen Führung, die zwar zum Satzende dahin schmolz, den Werdenern aber genügte (25:22). Auch ohne Libero war die Werdener Annahme erstaunlich stabil, was es Zuspieler Nick Wewers ermöglichte, die Angreifer variantenreich einzusetzen. Diese Flexibilität, gepaart mit guter Blockarbeit und hoher Einsatzbereitschaft in der Feldabwehr, brachte auch den zweiten Satzgewinn (25:19). Im dritten Durchgang zeigte die Heimmannschaft aus Osterfeld noch einmal ihre Qualitäten und verkürzte auf 2:1 Sätze (19:25). Das brachte den WTB aber nicht aus der Spur, und im vierten Satz agierte die Werdener Truppe wieder sehr druckvoll und effektiv und verdiente sich den 3:1-Sieg am Ende mit 25:20. Stimmung, Form und Einsatz waren ausschlaggebend für die ersten drei Punkte, denen in zwei Wochen gegen MTG Horst II weitere folgen sollen.