Saisonauftakt der Werdener nach langer Coronapause

Mit einem starken Auftakt starteten die Teams des WTB vergangenes Wochenende nach langer Pause endlich wieder in den Spielbetrieb. Wie gewohnt gehen diese Saison zwei Herrenmannschaften an den Start. Im Damenbereich kam die in der Bezirksklasse neu gemeldete Mannschaft der dritten Damen zu ihrem ersten Einsatz.

Den Beginn machten am Wochenende die zweiten Herren des WTB im Auswärtsspiel gegen das Pendant der Herren vom TB Osterfeld in der Bezirksliga. Mit großer Vorfreude auf die neue Saison begab man sich auf die Reise nach Oberhausen zum ersten Saisonspiel. Mit ein wenig Verzögerung starteten die Herren stark in ihren ersten Satz und konnten sich schnell absetzen. Mit der Führung auf der Anzeigetafel beendete man den ersten Satz schnell und konsequent. Im anschließenden zweiten Satz konnte man erneut effektiv starten und sich schnell absetzen. Ein in der Mitte des Satzes aufkommendes Gemütstief ließ die Gegner zwischenzeitlich viele Punkte erlangen, doch zog der WTB gegen Ende wieder vorbei, sodass die Herren auch den zweiten Satz für sich entscheiden konnten. Im Dritten Satz passte man sich zusehends dem Niveau des Gegners an und verlor an Leichtigkeit im eigenen Spielaufbau. Viele Eigenfehler führten zu einem knappen Satzverlust. Die drei Punkte jedoch fest im Blick befreite sich das Team im vierten Satz von seiner Lethargie und setzte den Schlussstrich unter ein im Ganzen doch gelungenen Saisonauftakt.

Am Sonntag fuhr die erste Herren ebenfalls nach Oberhausen um es der Reserve gleichzutun. Gegen die TB Osterfeld startete man motiviert in die Landesliga Saison. Doch schnell sorgte das Werdener Spiel für Ernüchterung. Konnte man in Satz eins und drei mit 20 und 22 Punkten zumindest ergebnistechnisch mithalten, war der zweite Durchgang mit 15 Punkten doch deutlich. Hatte man sich gegen einen Favoriten auf den Auftsieg in die Verbandsliga zuvor auf Augenhöhe gewähnt, muss man nun schauen, wohin die Reise in dieser Saison führt. Immerhin konnte mit Steven Schönke ein Neuzugang sein Debüt geben.

Für die ersten Damen begann der Spieltag mit einer Verzögerung. Stand man zu Beginn vor verschlossener Hallentür und musste auf den Hallenwart warten, ließen sich die Damen durch das Durcheinander jedoch nicht aus der Ruhe bringen und im Auftaktspiel gegen die Gegnerinnen des SG Velbert zeigte man sogleich, dass die lange Spielpause genutzt wurde. Druckvolle Aufschläge und ein agiles Abwehrspiel besiegelten schon früh zu Beginn zwei Satzgewinne. Nach dem starken Beginn geriet das Team ein wenig ins Wanken und man tat sich gegen besser werdende Velberterinnen ein wenig schwer. Nach Rückstand konnte durch Aufschläge von Katrin Mayer eine Verfolgung gestartet werden und man spielte sich an ein 24:24 heran. Allerdings fehlte auf den letzten Metern die Konsequenz, das Spiel zu beenden. So verlor man den dritten Satz und musste für drei Zählerpunke den vierten Satz für sich entscheiden. Anknüpfend an die zwei ersten Sätze bereitete diese Aufgabe den Damen dann keine Schwierigkeiten mehr und man besiegelte den ersten Punktgewinn der angebrochenen Saison mit dem Spielgewinn im vierten Satz.

Durch eine Neuerung aufgrund der Coronabedingten Gegebenheiten finden diese Saison Doppelspieltage bei Heimspielen statt. So mussten die ersten Damen sich nach dem ersten Spiel noch den Gästen vom ASV Wuppertal stellen. Ein wenig erschöpft, jedoch gefasst und konzentriert nahm man sich der Aufgabe an und gewann deutlich mit 3:0. Damit stehen direkt zu Beginn gleich sechs Punkte auf dem Konto der Werdenerinnen. Dieser starke Auftakt macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison!

Der zweiten und dritten Damenmannschaft des WTB gelang am Montag Abend verspätet nur ein Stotterstart in die neue Bezirksklassesaison. Im heimischen Mariengymnasium trafen beide zu Beginn der Saison aufeinander, wobei beiden Teams die Trainingspause über die Herbstferien anzumerken war. Mit kleinem Kader legten die zweiten Damen jedoch schon zu Beginn des ersten Satzes vor und ließen den noch unerfahrenen Spielerinnen der dritten Damenvertretung wenig Chancen sich in das Spiel einzufinden. Geprägt von druckvollen Aufschlägen gelangen schnell zwei Satzgewinne, welche jeweils 25:9 und 25:8 ausgingen. Im entscheidenden dritten Satz klarte das Spielgeschehen der dritten Damen auf, jedoch wurde auch dieser Lichtblick durch die erfahrenen Spielerinnen Yara Brauner und Jamie Riotte schnell wieder im Keim erstickt. Ein schnelles Spiel endete im dritten Satz mit 25:10. Damit gewann die zweite Damen verdient, doch zeigte sich erhebliches Steigerungspotenzial bei beiden Mannschaften.