Der Turnerbund erstmals am Tisch der Großen

Volleyball: Die Saison war bravourös – nun sollte die Kür folgen. Die weibliche u14 nahm in Lüdinghausen am Tisch der Großen Platz und duellierte sich mit den besten Teams des Landes bei der Westdeutschen Jugendmeisterschaft. Als erste weibliche Mannschaft des WTB.

Klara Isekenmeier, Elisabeth Zeggel, Mia Peipe, Marlene Thamm, Kira Schönke, Trainer Sven Heimeshoff, Co-Trainerin Carla Lüttenberg, Smilla Caniglia, Romy Zumdick, Marlene Böcker, Co-Trainerin Franziska Harbers

Weibliche u14

Die Vorfreude war riesig: Erstmals durfte sich eine Mädchenmannschaft des Turnerbundes an den ganz Großen des Jugendvolleyballs versuchen. Die u14 hatte sich den Platz durch eine famose Saison verdient. Acht Akteurinnen und drei Trainer traten am Samstag die Reise ins Münsterland an, um die rot-weissen Farben zu vertreten. Der WTB musste zum Auftakt in einer „sehr stark besetzten Gruppe“ antreten, erahnte Trainer Sven Heimeshoff einen schwierigen Beginn. Gegen DJK SF Datteln und VoR Paderborn hatten die jungen Werdenerinnen zunächst noch damit zu kämpfen, die neuen Eindrücke der Turnieratmosphäre zu verarbeiten. In der zweiten Partie gegen den späteren Vizemeister Paderborn war die Nervosität abgelegt und die spielerische Linie wiedergefunden. Dennoch standen trotz eines Satzgewinns zwei Niederlagen unter dem Strich in der Gruppenphase.

Klara Isekenmeier im Angriff gegen den VoR Paderborn

Gezeigt, warum man sich qualifiziert“ – Steigerung in zweiter Gruppenphase

Nach den zwei Niederlagen ging es in einer zweiten Gruppenphase um die Platzierungen 9 bis 12. Diesmal gehört der Auftakt dem WTB, der gegen den VCE Geldern „das beste Volleyball des Tages spielte“, applaudierte Heimeshoff. Mit 25:21 und 25:22 erkämpften sich die Werdenerinnen eine gute Ausgangslage für den Sonntag.

Elisabeth Zeggel im Angriff gegen den VCE Geldern, gesichert durch Marlene Thamm (Nr.21) und Kira Schönke

Hier wartete zunächst der SC Hennen, ein Gegner mit ähnlicher Spielanlage mit Stärken in Annahme und Abwehr, der die langen Ballwechsel zumeist für sich entschied – 0:2. Doch im finalen Spiel gegen den Ausrichter war der WTB nochmal hochmotiviert, seine Klasse unter Beweis zu stellen. Zum Ende hin überrollte der WTB seinen Kontrahenten und „hat gezeigt, warum man sich qualifiziert hat“, so Heimeshoff. Die 25:19- und 25:12-Erfolge gaben dem Trainer Recht.

Mit zwei Siegen konnte das Team zufrieden die Heimreise antreten

Dennoch begann dann die Rechnerei. Da alle Gruppenteilnehmer zwei Siege eingefahren hatten, entschied das Punkteverhältnis, das den WTB auf Platz 11 spülte. „Ein der Leistung nicht unbedingt entsprechender Platz“, meinte Heimeshoff, der am Ende des zweiten Tages ausgepumpt seine Schützlinge lobte. Diese haben nun ihr erste Erfahrung eines Großturniers gemacht – und wissen bei zukünftigen, was auf sie zukommt. Fünf der Spielerinnen treten in drei Wochen in der Altersklasse U13 erneut an.

Es spielten: Marlene Böcker, Smilla Caniglia, Klara Isekenmeier, Mia Peipe, Kira Schönke, Marlene Thamm, Elisabeth Zeggel und Romy Zumdick. Es fehlte: Julia Kroll