Dritter Meister – Zweite Damen zieht nach

Nachdem die erste Damen und die zweite Herren bereits aufgestiegen sind, war es nun an der zweiten Damenmannschaft in zwei Nachholspielen sich ebenfalls den Titel zu holen.

Die 2. Damen steigt in die Bezirksliga auf

Am Samstag trat die 2. Damen zum Ersten von drei Nachholspielen gegen den SV Bayer Wuppertal III an. Das Team ging mit vier Punkten Rückstand als Tabellenzweiter hinter der SG F.A. Lennep in die Partie. Mit starken Aufschlägen brachte man sich in Front. Doch beim Stand von 16:4 hatte das Team wieder den berüchtigten und altbekannten Bruch im Spiel. Punkt um Punkt kam der Kontrahent näher, mal gelang die Annahme nicht, mal war es der Angriff der keinen Druck erzeugte. Trainer Sven Heimeshoff musste erneut auf einen Rumpfkader zurückgreifen, der Unterstützung durch Kira Schönke aus der U14 erhielt und konnte somit nur wenig eingreifen. Doch zum Ende setzte man sich mit 25:20 durch. Im zweiten Satz hatte man dann nach kurzer Atempause das Spiel wieder im Griff. Diesmal gab es den Bruch nicht und mit 25:07 zog man auf 2:0 davon. Satz Drei wurde wieder enger geführt, allerdings setzte man sich zur Satzmitte ab und ließ keine Gefahr aufkommen. Mit 25:18 gab es den 3:0 Sieg. Damit war das Team nun auf genau einen Punkt an den Tabellenführer aus Lennep herangerückt.

Am Montagabend ging es in das erste von noch zwei ausstehenden Spielen. Gegen die Velberter SG II wollte man die Meisterschaft holen und nicht auf das letzte Spiel der Saion nach Ferienende warten. Im Hinspiel war man noch mit 2:3 unterlegen. Jede Form eines Siegs sollte jedoch reichen um den Titel in der Bezirksklasse einzufahren.


Gegen den stabil abwehrenden Gegner tat man sich zu Spielbeginn schwer, setzte sich aber mit 25:23 durch und ging in Führung. Im zweiten Satz musste Trainer Sven Heimeshoff zahlreiche Eigenfehler in Aufschlag und Angriff, aber auch bei der Absprache in der Feldabwehr beklagen. Mit 16:25 verlor man völlig zurecht. Vor dem dritten Durchgang schüttelte man sich und war nun wieder agiler in der Abwehr, wenn auch noch nicht ganz durchschlagkräftig im Angriffsspiel. Die insbesondere im Aufschlag stark aufspielende Zuspielerin Yara Brauner brachte das Team in Führung, die man sich beim 25:12 nicht mehr nehmen ließ.

Nun war das Team hellwach und agierte stabil in Annahme und Abwehr sowie druckvoll im Aufschlag. Die Gegenwehr des Kontrahenten ließ nach und Diagonalangreiferin Franziska Harbers servierte Aufschlag um Aufschlag zum Satz- Spiel und Meisterschaftsgewinn.

Damit darf der fast schon historische Dritte Meistertitel innerhalb einer Saison im WTB gefeiert werden.