U14 überzeugt gegen bundesweite Konkurrenz

Zum Ende der Weihnachtsferien war die weibliche U14 des Werdener TB bereits wieder im Einsatz. Auf dem Weg zu einer erneuten Teilnahme bei den westdeutschen Meisterschaften nahm das Team an einem der bestbesetzten Jugendturniere Deutschlands teil. Dem VoRbereitungscup des VoR Paderborn. Ein starker vierter Rang bei 16 Teilnehmern war das Ergebnis.

Mit Fünf Teams aus anderen Bundesländern, davon Drei Landesmeister, sowie fünf NRW Ligisten und zahlreiche starken Oberligateams, war das Turnier äußerst namhaft besetzt. Um sich diese Erfahrung nicht entgehen zu lassen, waren die Werdener Mädchen bereits um 07:15 Uhr am Sonntag Morgen startbereit. In der Gruppe traf man auf den in der Saison bisher ohne Satzverlust gebliebenen Oberligisten TG Rote Erde Schwelm. Zunächst ging man etwas fahrig in die Partie setzte sich aber zum Ende mit 25:20 doch noch deutlich durch. Auch im zweiten Satz gelang ein noch nicht überzeugender 25:20 Satzgewinn. Im Anschluss traf man auf den Ausrichter VoR Paderborn. Gegen den Kontrahenten war man nun warm und konnte insbesondere im Aufschlag überzeugen. So kam es im letzten Gruppenspiel gegen den SCU Emlichheim aus Niedersachsen zum Duell um den Gruppensieg. Das Team blieb konstant und sicher. Mit 25:17 und 25:21 gewann man die Partie. Teilweise enger als notwendig da Trainer Sven Heimeshoff allen Spielerinnen Spielzeit gewährte.

Romy Zumdick im Angriff gegen den SCU Emlichheim aus Niedersachsen

Nun kam es nach Abschluss der Vorrunde zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem SV Wachtberg. Hatte man kurz vor Weihnachten noch gegen den Kontrahenten 2:1 gewonnen, war man gewarnt ob der Stärken. In einer kleinen Nachbarhalle zur Dreifelderhalle war zunächst die tiefstehende Sonne das Hauptproblem um in die Partie zu finden. Dennoch blieb es eng und mit 23:25 gab man den ersten Satz des Tages verloren. Nun mit der Sonne im Rücken wollte man den Gegner unter Druck setzen. Doch nun “spielte das Team mit nur einem Aufschlag”, jeder zweite Aufschlag war ein direkter Punkt für Wachtberg. Mit 25:23 schaffte man dennoch den Ausgleich.

Der Entscheidungssatz wurde nur bis fünf gespielt und bot noch einmal Spannung und Volleyball auf allerhöchstem U14 Niveau. Bei einem perfekt platzierten Ball durch Mia Peipe hatte Wachtberg den Siegesschrei schon auf den Lippen, doch der WTB drehte das Spiel und gewann mit 7:5 ein Spiel welches keinen Sieger verdient hatte.

Klara Isekenmeier im Angriff gegen den SV Wachtberg

Damit war man im Halbfinale. Nach Vier langen Spielen traf man nun auf den Schweriner SC. Der Kontrahent beeindruckte durch Größe und Athletik. Leider ließ der WTB genau dies auch auf sich wirken. Bei einem Rückstand von 0:8 begann das Team endlich mitzuspielen… und wie. Man bot einen großartigen Kampf und zwang den Konkurrenten erst zur Auszeit und ebenso dazu seine beste Formation zurück auf das Feld zu bringen. Beim 23:25 wurde man für einen beeindruckenden Kampf nicht belohnt. Nach kurzzeitiger Führung gegen den haushohen Favoriten musste man sich im zweiten Satz mit 16:25 geschlagen geben.

Romy Zumdick im Block gegen den Schweriner SC

Im Spiel um Platz Drei traf man auf den Bundesliganachwuchs vom VC Wiesbaden. Konnte man mit 21:25 im ersten Satz noch ein wenig dagegen halten, war im zweiten Satz der Tank bis auf den letzten Tropfen leer. Dennoch war Trainer Heimeshoff stolz auf seine Mädchen.

“Unsere Mädchen haben gezeigt das sie sich in ihrem Jahrgang vor keinem Team in Deutschland verstecken müssen. Ich bin gespannt wo uns diese Saison noch hinführt. Die Intensität von 6 Spielen auf diesem hohen Niveau an einem Tag wird dem Team unglaublich viel bringen.”

Trainer Sven Heimeshoff, Klara Isekenmeier, Elisabeth Zeggel, Mara Metz, Romy Zumdick, Mia Peipe und Sophie Wu (Foto: Stefan Hoppe)