Sowohl die weibliche U13 als auch die zweite Damenmannschaft des Werdener TB hatten erfreulicherweise mit ihren guten Leistungen ein frĂŒhes Saisonende vermieden. Die Damen spielten um den Aufstieg in die Landesliga und die MĂ€dchen um den Titel der besten Mannschaft aus NRW.
Westdeutsche Meisterschaft wU13
Am Wochenende des 25. und 26. April fanden die Westdeutschen Meisterschaften der weiblichen U13 in Werne statt. Die zwölf besten Teams aus Nordrhein-Westfalen dabei um den Titel des Westdeutschen Meisters.
In der Gruppenphase traf der WTB mit DJK Sportsfreunde Datteln und VC Essen-Borbeck auf zwei sehr starke Mannschaften. Ihr erstes Spiel gegen den spÀteren Turniersieger Borbeck können die Werdener MÀdels im Tiebreak gewinnen.
Diesen sehr guten Auftakt kann das Team im darauffolgenden Spiel gegen Datteln leider nicht fortsetzen und unterlag 0:2. Da im letzten Spiel der Gruppenphase Borbeck wiederum Datteln besiegte, wurde der WTB sogar unglĂŒcklich nur Gruppenletzter und durfte in den Platzierungsspielen nur die PlĂ€tze 9-12 ausspielen.
Dort erwischte man wieder einen souverĂ€nen Start und konnte USV MĂŒnster 2:0 besiegen. Das war gleichzeitig auch die letzte Begegnung des ersten Turniertags.
Am nĂ€chsten Tag ging es am Morgen gegen den PTSV Aachen los. In diesem Spiel konnten die Werdenerinnen zwar ein Tie-Break erkĂ€mpfen, sich dort dann aber nicht durchsetzen. Zum Schluss traten die Werdener MĂ€dels noch gegen den Gastgeber, den TV Werne, an. Auch dieses Spiel verlor der WTB (0:2) und wurde somit ânurâ zum 11. besten weiblichen U13 Team aus NRW.
Relegation Landesliga
Werdener TB II vs. DJK Tusa DĂŒsseldorf IV 0:3 (20:25, 16:25, 26:28)
Mönchengladbacher TV vs. Werdener TB II 3:0 (25:17, 25:21, 25:17)
Am Wochenende ging die Werdener Hallensaison endgĂŒltig zu Ende. Die Werdener Reserve durfte nach einer starken Saison um den Aufstieg in die Landesliga spielen. Im Voraus war klar, dass man auf starke Gegner treffen wĂŒrde. Die Werdener MĂ€dchen konnten gegen die ca. gleichaltrige Mannschaft aus DĂŒsseldorf ihre Leistung zunĂ€chst nicht abrufen. Es fehlte Dynamik und notwendige Spannung in allen Mannschaftsteilen. Trainer Sven Heimeshoff, der auf Mittelblockerin Nele Philipp krankheitsbedingt verzichten musste, versuchte durch frĂŒhzeitige Wechsel das Team aufzuwecken, was aber nur phasenweise gelang. Insbesondere die fehlende Konstanz im eigenen Aufschlag machte dem Team einen Strich durch die Rechnung. Erst im letzten Satz, als diese eigentliche StĂ€rke des Teams wieder zum Vorschein kam, konnte man dem Kontrahenten einen Kampf auf Augenhöhe liefern.
Im zweiten Spiel am folgenden Sonntag gegen den Mönchengladbacher TV war aufgrund der vorherigen Niederlage des MTV gegen DĂŒsseldorf der Aufstieg schon nicht mehr zu erreichen. Daher fiel der verletzungsbedingte Ausfall von Stammzuspielerin Sophie Wu nicht so schwer und es kamen nun alle Spielerinnen des Teams zum Einsatz. Im zweiten Satz war man im Spiel angekommen, hatte aber ein wenig Pech mit zwei Schiedsrichterentscheidungen, die das Momentum wieder zum Kontrahenten kippten. Am Ende war das Team ĂŒber beide Spiele hinweg nicht in der Lage ihren starken Leistungen aus der Liga ĂŒber einen Monat nach Saisonende noch einmal voll abzurufen.