Werdener TB vs. TuS Velen 2:1 (15:25, 25:21, 15:12)
Werdener TB vs. SSV Meschede 2:1 (19:25, 25:10, 15:10)
Werdener TB vs. SG Sendenhorst 2:1 (25:13, 22:25, 15:13)
Mit exzellenten Voraussetzungen bestritt die weibliche U16 am vergangenen Wochenende die Quali A. Nicht nur war man wĂ€hrend der regulĂ€ren Saison TabellenfĂŒhrer geworden und konnte so selbstbewusst und mit dem besten Seating antreten, man hatte auch das Ausrichtungsrecht erhalten und wurde in der vertrauten Halle im Löwental lautstark von den eigenen Zuschauern unterstĂŒtzt. Wie wichtig dieser RĂŒckhalt noch werden wĂŒrde, sollte sich in den Spielen noch rausstellen.
Neben dem WTB traten noch drei weitere Mannschaften an. FĂŒr das sichere Erreichen der Quali B war ein zweiter Platz nötig, als Favorit rechnete man sich sehr gute Chancen aus. Trotzdem war man im ersten Spiel gegen TuS Velen sehr nervös, erwischte einen Fehlstart und nur ein paar gezielte Wechsel konnten das Werdener Spiel wieder stabilisieren.
Das zweite Spiel versprach etwas Entspannung, die Kontrahentinnen aus Meschede hatten im vorherigen Parallelspiel eher schwach gewirkt. Entsprechend schonte man auf Seite des WTB nun einige Stammspielerinnen, damit diese fit fĂŒr das letzte Spiel seien. Dadurch ging der Mannschaft aber etwas zu sehr die StabilitĂ€t verloren. Meschede wiederum nutzte diese SchwĂ€chephase, spielte sich in einen Rausch und konnte den ersten Satz ĂŒberraschend fĂŒr sich entscheiden. Im zweiten Durchgang wurde dann von Werden wieder mit der Stammaufstellung begonnen. Sofort starteten die Werdenerinnen besser und konnten einen leichten Vorsprung aufbauen, den Luisa Schelz dann mit einer 11-Punkte-Serie im Aufschlag zum Ausgleich vervollstĂ€ndigte. Im Tie-Break verlor man das Momentum wieder und lag bald mit 3:9 zurĂŒck. Eine gut genommene Auszeit und eine starke Aufschlagserie von KapitĂ€nin Liliana Ginzburg lieĂen den WTB aber wieder ausgleichen und schlieĂlich auch dieses Spiel gewinnen.
Sendenhorst hatte sich parallel gegen Velen durchgesetzt, damit hatten der WTB und die SGS die Quali B sicher erreicht. Im finalen Spiel ging es nun nur noch darum, den Turniersieger zu kĂŒren. Sendenhorst hatte beide Spiele 2:0 gewonnen, entsprechend hatten sie also einen kleinen Vorteil, was physische und mentale Fitness angingen. Doch die Werdenerinnen blieben davon unbeeindruckt, setzten die Gegnerinnen mit starken AufschlĂ€gen und guten Angriffen immer wieder unter Druck und konnten fast jedes Side-Out sofort wieder zurĂŒckgewinnen. Im zweiten Durchgang konnte das Team an der vorherigen Leistung nicht anknĂŒpfen. FrĂŒh lag man hoch zurĂŒck, kĂ€mpfte sich dann aber nochmal heran nur um am Ende dann ein paar Fehler zu viel zu machen. Es ging also in das dritte Tie-Break des Tages, fĂŒr manche der Spielerinnen der inzwischen neunte Satz. Dieser war ebenfalls Ă€uĂerst knapp, am Ende konnten die Werdenerinnen sich ein wenig absetzen und sich damit ĂŒber die Ziellinie retten.
Somit gewinnt Werden das Turnier und kÀmpft am 07.02. um den Einzug in die Westdeutschen Meisterschaften.