Die Mannschaften des WTBs sind alles, aber nicht mittelmäßig: Zur „Halbzeit“ der Saison geht es jetzt schon für jede Mannschaft um den Kampf für die Tabellenspitze oder gegen den Abstieg. Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause fällt die Ausbeute dabei eher gemischt aus.
Verbandsliga Frauen
WTB – SV Bayer Wuppertal 2:3 (26:24, 25:16, 21:25, 17:25, 12:15)
Zurück zum altbekannten Muster ging es für die ersten Damen in der heimischen Halle gegen die Gäste aus Wuppertal. Wie üblich startete man gut in das Spiel und konnte die ersten beiden Sätze für sich gewinnen. Dann jedoch führte eine Mischung aus immer besser werdenden Konkurrentinnen und eigenem Nachlassen der Leistung zu einer unglücklichen Niederlage im Tie-Break, in dieser Saison das sechste Ergebnis dieser Art. Nun ist die Mannschaft leider endgültig im Abstiegskampf angekommen. Einziger Hoffnungsschimmer: Der Abstand zu tieferen Teams ist weiterhin groß, und die rettenden Tabellenplätze sind nur ein bis zwei Punkte entfernt.
Bezirksliga Frauen
SG Altstadt Lennep – WTB II 0:3 (10:25, 23:25, 19:25)
Das Spiel der zweiten Damen am Samstag war eine perfekte Verkörperung des Konzepts „Teamsport“. Die WTB-Reserve hatte in ihrer sehr stark besetzten Bezirksliga einen Abstiegskracher vor der Brust. Auf dem Relegationsplatz liegend traf man auf den punktgleichen Verfolger aus Lennep.
In einer engen Halle in Ratingen überrollte man den Gegner im ersten Satz, Mittelblockerin Olivia Rünz und Außenangreiferin Yara Brauner behaupteten ihren Aufschlag jeweils über sechs Punkte hinweg. Wie ausgewechselt ging es dann weiter. Die Quote im Aufschlag wurde deutlich schwächer und man lief schnell einem Rückstand von 3:9 hinterher. Doch das Team, das überwiegend aus Jugendspielerinnen besteht, konnte die eigene Reife unter Beweis stellen und ließ sich von diesem Rückstand nicht einschüchtern. Stück für Stück kämpften sich die Werdenerinnen wieder ran und drehten kurz vor Ende den Satz. Motiviert startete die Mannschaft dann in den dritten Satz. Dieser war bis zur Satzhälfte ausgeglichen, doch dann setzte man sich angeführt von einer fehlerfrei agierenden Libera Karla Mahnert-Lueg kontinuierlich ab und holte so drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Damit beendet man die Hinrunde auf dem Minimalziel Relegationsplatz. Wenn das junge Team sich weiterhin so entwickelt wie zuletzt sieht Trainer Sven Heimeshoff auch den direkten Klassenerhalt als machbar an.
Bezirksklasse Frauen
TuSEM Essen III – WTB III 0:3 (9:25, 18:25, 23:25)
Die unangefochtenen Spitzenreiterinnen ihrer Liga konnten ihre Siegesserie fortführen. Auch gegen TuSEM Essen gelang ein deutlicher Sieg, in dem die Gegnerinnen nur im letzten Satz eine wirkliche Gefahr darstellen konnten. Ohne auch nur einen einzigen Satz verloren zu haben, können die Werdenerinnen nun entspannt die Feiertage genießen.
MTG Horst III – WTB IV 1:3 (25:17, 19:25, 19:25, 14:25)
Für die vierten Damen begann das letzte Spiel der Hinrunde etwas holprig: Ein Aufstellungsfehler des Trainers Sven Heimeshoff musste direkt mit einem Doppelwechsel korrigiert werden. Deutlich verunsichert gelang es der Mannschaft aber trotzdem noch 17 Punkte zu erreichen. Neu sortiert bestritt man den zweiten Satz und konnte das eigene Können zeigen. Mit zwei Satzgewinnen zu 19 übernahm man die Führung und entschied schließlich den letzten Satz klar für sich. Damit beendet man die Hinrunde auf Rang drei in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.
Landesliga Männer
Kevelaerer SV II – WTB 3:1 (25:16, 25:21, 24:26, 25:21)
Die Erstvertretung der Männer war durch den Tabellenführer mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert, besonders in Hinblick auf die eigene abstiegsgefährdete Position. Im ersten Satz machte sich Respekt vor dem Gegner bemerkbar und der WTB konnte seine volle Stärke nicht ausspielen. Wie es für die Truppe üblich ist, passte man sich dem Niveau der Gegner aus und bereits der zweite Satz viel dementsprechend knapper aus.
Die ausgesprochen hohe Leistung aller Spieler setzte sich im dritten Satz ununterbrochen fort und führte zu einem hart umkämpften Satzgewinn in der Verlängerung. Damit verpasste man dem Tabellenersten, der zuvor nur zwei Sätze verloren hatte, einen Nadelstich, leider konnte man aber nicht das Tie-Break noch erzwingen. Wenn die Mannschaft in der Rückrunde öfter diese Stärke zeigt, dann können noch einige Tabellenplätze aufgeholt werden.
Bezirksliga Männer
SV Heiligenhaus – WTB II 3:0 (25:19, 25:20, 25:23)
Zum Spiel der Verfolger kam es am Sonntag zwischen den zweiten Herren und dem TV Heiligenhaus. Beide Mannschaften waren punktgleich und in Schlagdistanz zum TabellenfĂĽhrer VC Borbeck. Ein Sieg sollte die jeweiligen Aufstiegsambitionen untermauern.
Das Spiel konnte für den WTB nicht unglücklicher beginnen. Unerklärliche Fehler ermöglichten Heiligenhaus eine einfache und deutliche Führung und eine schwere Fußverletzung des Mittelangreifers Marwin Kock nach einem Übertreten eines Gegners schwächte die Werdener, die sich jetzt ohne gelernte Mittelangreifer behaupten mussten, weiter. Trotzdem konnte das Team weiterhin mithalten und insbesondere zur Mitte des zweiten Satzes eine komfortable Führung herausspielen, diese dann aber nicht bis zum Ende halten. Im dritten Satz konnten dann die tapfer kämpfenden Spieler noch vier Satzbälle abwehren, verloren dann aber passend zum Spiel den letzten Punkt durch einen unglücklichen Fehler. Nach diesem gebrauchten Spiel kommt die Weihnachtspause sehr gelegen, um sich neu zu sammeln.