Mit ausgeglichener Bilanz in die Winterpause

Die Landesliga Herren scheitern an eigenen Satzbällen, die erste Damen am knappen Kader. Beide Vertretungen punkten dreifach.

Die 1.Herren traf auf Tus Hattingen. Im ersten Satz spielte man gut mit, lag aber dauerhaft ein paar Punkte zurück, 21:25. Im zweiten Satz kam Arno Nißing im Zuspiel und die WTB Herren konnten Druck aufbauen und mit 25:17 siegen. Aus einer starken Annahme, insbesondere durch den aus der zweiten Herren entliehenen Stephan Gobbo, hielt man immer wieder Kontakt. Am Ende reichten mehrere Satzbälle nicht, 27:29. Im vierten Durchgang kam in Paul Dehn ein frischer und ebenfalls aus der zweiten Herren entliehener Diagonalangreifer. Wieder wurde der Satz dramatisch. Erneut reichten mehrere Satzbälle nicht zum Sieg. Mit 24:26 unterlag man.

Die 2. Herren traf im heimischen Gymnasium auf Tusa Kray. Mit druckvollen Aufschlägen unterband man den gegnerischen Spielaufbau, so dass es zu einem ungefährdeten 25:15 Sieg kam. Im zweiten Satz, begann das Team von Marcus Hardt fahrig. Doch nach Rückstand kämpfte man sich zurück und drehte zum Ende den Satz zum 26:24. Auch im dritten Durchgang ging es erst verhalten los. In ständigem Rückstand, drehte man erst in der entscheidenden Phase auf und gewann noch mit 25:21. Damit bleibt das Team auf Rang zwei der Bezirksliga und hat den Aufstieg weiter vor Augen.

Am letzten Hinrunden Spieltag musste die 1. Damen des WTB nach Solingen zum Tabellenführer. In einem sehr schwachen Spiel leisteten sich die immer noch um 6 gesunde Spielerinnen kämpfenden Werdenerinnen eine glatte 3:0 Niederlage. Durch die dünne Personaldecke musste diesmal die vor der Saison in den Hobbybereich gewechselte Petra Richter auf der Mittelblockposition aushelfen. Zu viele Eigenfehler und Stellungsprobleme sorgten in den 3 knappen Sätzen immer wieder für die Satzentscheidung für Solingen. Die Damen hoffen nun auf einen vollen Kader im kommenden Jahr.

Die 2.Damen konnte den ersten Saisonsieg einfahren. In der Kreisliga spielte man gegen Tusem Essen. Das Team von Sven Heimeshoff trat nur mit 6 Spielerinnen an, die jedoch alle Positionen besetzen konnten. Im ersten Satz wollten die jungen Spielerinnen zu viel. Ruhiges Aufbauspiel und sichere Angriffe sollten im Spielverlauf reichen. Dennoch ging der erste Satz nur knapp 25:23 nach Werden. Im zweiten Durchgang sank die Eigenfehlerquote der Werdenerinnen weiter und das Ergebnis wurde mit 25:18 deutlicher. Zeigte sich das Trainerteam mit dem Ergebnis zufrieden, waren es die 6 Akteure selbst noch nicht und steigerten sich noch einmal. Die richtigen Entscheidungen zwischen Risiko und Sicherheit wurden nun getroffen und man zog schnell davon. Vor allem Mittelblockerin Julia Hufnagel zeigte Angriffe, die auch ein bis zwei Ligen höher so nur selten bewundert werden können. Schlussendlich führte Interimskapitän Marie Mraovic das Team mit 13 Aufschlägen in Serie zum 25:7 Erfolg.

Sven Heimeshoff