Mit Notsechs einen Punkt geholt

Die 1. Damen holt mit dem allerletzten Hemd noch einen Punkt. 1. Herren und 2. Damen verlieren.

Die 1. Herren trat mit nur sieben Spielern plus Ersatzlibero an. Unterstützung fand man in Thorsten Rathjen aus der 2. Herren. So dass an Auswechslungen nicht zu denken war. Dennoch entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe gegen den direkten Konkurrenten TC Gelsenkirchen. Nach einem Satzverlust gelang der direkte Ausgleich. Ab dem dritten Durchgang verließen die Spieler des WTB jedoch ein wenig die Kontrolle. Die Durchschlagskraft im Angriff ging verloren und man musste sich mit 17:25 und 13:25 geschlagen geben. Nun steht der WTB auf dem Relegationsplatz der Landesliga und muss dringend wieder anfangen zu punkten.

Ging die erste Herren schon mit dem letzten Aufgebot an den Start, war bei der 1.Damen kaum noch etwas von der Stammsechs zu sehen. Gegen den Remscheider TV II standen mit Lea Schwarzer (bereits zu Saisonbeginn hochgerückt), Linda Schanze und Marie Mraovic drei 14 Jährige aus der zwei Klassen niedriger spielenden 2.Damen im neuner Kader. Die beiden letztgenannten kamen zur Unterstützung direkt vom Spiel der Reserve. Nach kurzfristigem Ausfall von Judith Heubach war vor allem Mittelblockerin Schanze sofort gefordert. Den ersten Satz benötigten die neuen sowie die positionsfremd spielenden Akteure zum rein finden. Im zweiten Durchgang brachte Christian Perband dann die erfahrene, aber angeschlagene Susanne Heimeshoff, die insbesondere die Annahme stabilisierte. Unter lautem Jubel kam der WTB zum 25:22 Überraschungserfolg. Im dritten Satz spielte man die unbekümmerte Außenseiterkarte vollends aus und ging mit einem sensationellen 25:17 Sieg sogar in Führung. Der vierte Durchgang war dann hart umkämpft. Nach 10:17 kämpfte man sich auf 21:23 heran und musste sich dann geschlagen geben. Im Entscheidungssatz verließ das Team die Kraft. Dennoch feierte man im Anschluss einen nicht für möglich gehaltenen Punktgewinn.

Die 2.Damen spielte zuvor im heimischen Gymnasium. Gegen VC Essen-Borbeck VI. Obwohl ein Großteil des Teams zuletzt mit der weiblichen U16 erfolgreich war, brachte man nun keine Leistung auf das Feld. Mit 14:25, 20:25 und 18:25 unterlag man dem in keinem Fall besseren Kontrahenten unnötig.

Sven Heimeshoff