Mit Sturm und Drang ins neue Jahr

Erst zum Ende des Monats begann für die WTB-Jugend das neue Jahr. Bevor es mit der Rückrunde und Qualifikationsrunden weitergeht, jagte die WTB-Jugend stürmisch durch die Hallen, um mit Punkten im Gepäck bereit zu sein.

u18, m, Oberliga

0:2 VV Humann Essen

Auch wenn sich im Ergebnis (15:25, 10:25) die vorab vermuteten Verhältnisse widerspiegeln, können die Werdener mit ihrer Leistung „komplett zufrieden sein“, bilanzierte Coach Patrick Hübner. Der WTB, Tabellenschlusslicht, bot dem Primus der Oberliga durchweg die Stirn und konnte die gegnerische Blockreihe immer wieder überwinden. Zwischenzeitlich hielt der Turnerbund im ersten Satz bis zum Spielstand von 15:15 auf Augenhöhe mit, ehe der Favorit sein Können konstanter aufs Parkett brachte.

u15 I, m, Oberliga

0:2 Moerser SC / 0:2 Humann Essen II

Stark ersatzgeschwächt trat der WTB den Weg nach Moers an, sodass Trainer Torben Heimeshoff kurzfristig mit Ehsan Hekmat und Lukas Holtmann zwei u14-Akteure in den Kader holte. Beide Akteure machten ein sehr ordentliches Debüt und trugen ihren Teil zu einem soliden Gesamtauftritt bei. Dennoch war die Konkurrenz aus Moers und Steele zwei Mal an dem Tag zu stark. Trotz einiger Wackler in der Annahme verkaufte sich der WTB gut.

u13 I, w, Oberliga

0:2 Rumelner TV m / 2:1 VV Humann Essen m

Zum Abschluss der ersten tabellarischen Gruppenphase, ehe es in einer reinen weiblichen Staffel weitergeht, reiste der WTB zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Rumeln an. In einem hochklassigen Jugendspiel, in dem keine Seite einfache Punktverluste gestattete, reihte sich eine starke Abwehraktion an die nächste. Die WTBlerinnen verlangten einem der Favoriten auf den Westdeutschen Meistertitel alles ab, sodass nach einem großen Kampf nur eine knappe Niederlage zu Buche stand. Die Belohnung holten sich die jungen Werdenerinnen dann aber im zweiten Spiel gegen die Jungs des VVH. Mit der Kirsche auf der Torte, dem neu etablierten Angriff über Kopf, wirbelte die WTB-Angriffsreihe die Feldabwehr der Konkurrenz immer wieder durcheinander. Der Entscheidungssatz ging verdient mit 15:7 an den Turnerbund. Mit Platz Drei und als stärkstes Mädchenteam in der Mixed-Liga ist auch Trainer Sven Heimeshoff rundum zufrieden – der mit der Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft direkt das nächste Ziel ins Visier nimmt.

u13 II, w, Oberliga

0:2 VV Humann Essen II m

Gegen den Stadtrivalen war am Ende mehr drin, als es das Ergebnis aussagt. Die jungen Werdenerinnen boten der männlichen Konkurrenz nach einem verpassten Start schlagkräftig Paroli. Insbesondere im zweiten Satz überzeugte die WTBlerinnen ihre Trainerin Jamie Riotte mit „einem konstant guten Spiel vor allem in der Annahme“. In den entscheidenden Momenten erwies sich der Druck der Konkurrenz allerdings als zu hoch – mit 0:2 ging das Spiel verloren.

u15, w, Bezirksliga

2:0 SV Rosellen w / 2:0 Osterather TV w

Vorab gab Trainerin Susanne Heimeshoff zu, dass ihre Schützlinge „ein klein wenig“ als Favorit in den letzten Spieltag der Hinrunde gehen würden. Zu deutlich waren die überzeugenden Auftritte zuletzt. Doch zu Beginn wurde der WTB mit einem reduzierten Kader seiner Favoritenrolle nicht gerecht. „Sehr verschlafen“, bezeichnete Heimeshoff die Anfangsphase, ehe die Ansprache beim Stand von 7:9 Früchte trug und die jungen Werdenerinnen die Konzentration gefunden hatten. Nach einem knappen 25:21-Auftakt gelang im zweiten Satz „alles“, so die Trainerin. Mit 25:12 wurde nicht nur das Spiel nach Hause gebracht, sondern auch Schwung für die zweite Partie aufgebaut. In dieser glänzte der WTB „mit wenig Eigenfehlern beim eigenen Aufschlag und einem guten Aufbau“, meinte Heimeshoff. Die erfahrene Übungsleiterin durfte damit einen weiteren ungefährdeten 2:0-Erfolg beklatschen.

u15 II, m, Bezirksliga

2:1 Solingen Volleys w / 1:2 SG Langenfeld w

Den Auftakt gegen Solingen gestaltete der WTB zunächst sehr verschlafen. Erst die mit der Zeit zunehmende Sicherheit im Aufschlag bescherte den 25:18-Satzgewinn. Nachdem der zweite Satz „irgendwie an uns vorbeilief“, wie Trainerin Lina Wewers meinte, war im Entscheidungssatz dann die Spielfreude da. Mit 15:12 ging der dritte Satz und das Spiel an den Turnerbund. Den spiegelverkehrten Lauf nahm dann die zweite Partie. Mit von der Trainerin notierten „wenig Kommunikation und leichten Fehlern“ ging der Auftakt an Langenfeld. Nach dem Rückstand drehten die Werdener jedoch auf und erzwangen den Entscheidungssatz. In diesem konnte das Niveau trotz sehr guter Leistung nicht ganz gehalten werden – und Langenfeld die Punkte einstreichen.

B.L.