Roter Teppich ist ausgerollt: u15 bei den Westdeutschen Meisterschaften

Volleyball: Die männliche u15 des Turnerbundes hat es geschafft! Sie hat sich selbst den roten Teppich ausgerollt, über den es zu den Westdeutschen Meisterschaften geht. Dabei war das Team der u15 möglicherweise nur eines von vielen, die noch folgen könnten.

u15 I, m, Quali B

0:2 TPSV Bielefeld / 0:2 Rumelner TV / 2:0 TSV Solingen Aufderhöhe

Nach dem sicheren Erreichen der zweiten Qualifikationsrunde gab Trainer Torben Heimeshoff den dritten Platz in der vierköpfigen Gruppe als „Minimalziel“ aus. Je nach Punkteausbeute könnte dies zur Qualifikation für das Finalturnier reichen. Der Auftakt in Richtung dieses Ziels ging gegen den TPSV Bielefeld jedoch mit einer 0:2-Niederlage daneben. Auch die Folgepartie gegen die Hausherren aus Rumeln ließ mit einer weiteren Niederlage die Hoffnung auf das begehrte Ticket zur Westdeutschen Meisterschaft noch nicht aufkommen. Im alles entscheidenden Spiel um Platz drei gegen TSV Solingen Aufderhöhe war dann aber die Zeit der Werdener gekommen. Heimeshoff beobachtete „stabile Aufschläge“ und „gute Angriffe“, die die Partie zugunsten des WTBs entschieden. Aufgrund der engen Tabellenkonstellationen in den unterschiedlichen Qualifikationsgruppen mussten die jungen WTBler dann aber noch eine Nacht lang zittern, bis die erlösende Nachricht kam: Die u15 fährt zu den Westdeutschen Meisterschaften!

u14, w, Quali A

2:0 TuB Bocholt / 2:1 Erkelenzer VV

In einer Dreierkonstellation mit der Konkurrenz aus Bocholt und Erkelenz ging es darum, sich unter die ersten beiden Plätze zu spielen, um dem Ziel, „sich als erste Mädchenmannschaft des Turnerbundes für eine Hallenmeisterschaft zu qualifizieren“, mit der zweiten Qualifikationsrunde näherzukommen, wie es Trainer Sven Heimeshoff beschrieb. TuB Bocholt wurde dabei von den jungen Werdenerinnen nach einem zaghaften Beginn mit 25:15 und 25:18 aus dem Weg geräumt. In der zweiten Partie verhinderte dann eine schlechte Aufschlagquote den Satzgewinn zum Auftakt, der ob der Punkteausbeute bereits für den sicheren zweiten Platz gereicht hätte. Dieser Satz wurde dann im zweiten Abschnitt „durch platziertes Angriffsspiel“, so Heimeshoff, nach Hause gebracht. Mit diesem Aufwind wurde gar noch die Kirsche auf die Sahnehaube gesetzt und der Entscheidungssatz und damit die Partie mit 15:12 gewonnen.

Die siegreiche weibliche U14

Coach Heimeshoff war damit hochzufrieden – nicht zuletzt, da vier der acht Akteurinnen aus dem eigentlichen u13-Jahrgang 2010 stammen. Diese machen den Trainer bereits jetzt „wirklich sehr stolz“ und haben die Möglichkeit, in der Quali B den letzten Schritt zur Westdeutschen Meisterschaft zu gehen.

u14, m, Quali A

0:2 SG Sendenhorst / 0:2 VV Humann Essen / 0:2 VC Minden

Für Trainer Torben Heimeshoff war die erste Qualifikationsrunde mit einem großen Lerneffekt für seine Schützlinge verbunden, da „die Leistungen noch zu schwankend sind“. Gegen die Kontrahenten waren zwar immer wieder phasenweise gute Aktionen auf dem Hallenparkett zu sehen, doch der Druck an der Netzkante war auf Dauer auf der eigenen Seite zu gering und vom Gegner zu groß. Dennoch haben sich die jungen WTBler durch eine gute Saison das Recht auf die zweite Qualifikationsrunde erspielt, „in der wir erfreulicherweise die Chance bekommen, uns besser zu verkaufen“, so Heimeshoff optimistisch.

u13, w, Oberliga

WTB I 2:0 VTHC Frechen / WTB I 2:0 Dürener TV

WTB II 2:1 VTHC Frechen / WTB 2:0 Dürener TV

„Mission zu vollster Zufriedenheit erfüllt“, so lautete die von Trainer Sven Heimeshoff vergebene Überschrift für den Spieltag – und die gesamte Saison. Denn mit den vier WTB-Siegen zum Abschluss der Saison belegt die Erstvertretung der jungen Damen den ersten Platz der Oberliga, gefolgt von der zweiten Mannschaft. Die Erstvertretung demonstrierte in den beiden Partien gegen Frechen und Düren, dass der nach dem Spieltag viel umjubelte Meistertitel völlig zurecht nach Werden geht. Für die rot-weisse Krönung sorgte dann die zweite Garde, die zunächst Frechen mit den für Heimeshoff inzwischen markanten „Werdener Stärken“, einer guten Annahme und sicheren Aufschlägen, 2:1 niederrang. Im letzten Spiel wurden dann auch Düren die Grenzen aufgezeigt – und der zweite Podiumsplatz erklommen. Diese Dominanz beider Teams verschmilzt nun zu einer Mannschaft, die in der Qualifikationsrunde A dem Ticket zur Westdeutschen Meisterschaft näherkommen will.

u15, m, Bezirksliga

2:0 SV Rosellen / 2:1 Hellerhofer SV, w

Die u15 verzückte am Wochenende in der Bezirksliga „mit einem unglaublich starken Spieltag“, wie Trainerin Lina Wewers lobte. Der Gastgeber SV Rosellen war im ersten Satz (25:22) zwar noch am Turnerbund dran, aber spätestens mit dem zweiten Satz bekamen die Hausherren nur noch die WTB-Rücklichter zu sehen. Die Werdener fegten die Konkurrenz mit 25:6 aus der Halle, um in der Folge auch in der nächsten Partie so weiterzumachen. Erneut wurden schöne Angriffe mit einer wachen Abwehr kombiniert und ein schneller Erfolg im ersten Satz mit 25:14 eingefahren. Dann offenbarten die WTBler auch ein paar Schwachstellen in Form von Eigenfehlern, die den gut auftretenden Mädchen des Hellerhofer SV den Satzausgleich erlaubten und einen spannenden Tie-Break einläuteten. Dort rundeten die Werdener dann aber den perfekten Spieltag mit einem 15:10-Erfolg ab.

U15, w, Bezirksliga

2:0 SG Langenfeld/ 1:2 DJK TUSA Düsseldorf

Nach einem soliden beginn und einem 2:0 Erfolg gegen die SG Langenfeld, machte sich das Werdener Team unter Interimscoach Steven Schönke, den Tabellenführer aus Düsseldorf zu fordern. Der Kontrahent spielt mit einer Mixedmannschaft und ist ungeschlagener Tabellenführer. Dennoch gelang ein zufriedenstellender Satzgewinn. So bleibt das Team auf einem starken zweiten Rang.